Liste21-KandidatenInnen 2009

Die Konzeption der Liste21 im ökologischen Bereich:


Bitte denken Sie vor einem evtl. Ausdruck an die Umwelt -für jeden Druckvorgang verbrauchen Sie: Strom - Toner/Tinte - Papier.   Deshalb stellt die Liste21 Ihr Gesamt-Konzept als I-Paper zur Verfügung.  Wir bedanken uns für Ihr Veständnis!


Wir schützen unsere Umwelt nachhaltig, indem wir…

… das ökologische Leitbild von Brackenheim weiterentwickeln und umsetzen!
… unsere Ressourcen schonen!
… eine zukunftsfähige Infrastruktur aufbauen!

 

 

Wir schützen unsere Umwelt nachhaltig,…
…indem wir das ökologische Leitbild weiterentwickeln und umsetzen!

Die weitere Entwicklung der Stadt und der Stadtteile muss an den Grundsätzen der Ökologie und der Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Basis ist das im Rahmen der Aktion „Klimaklar“ noch zu entwickelnde ökologische Leitbild, das zeitnah umzusetzen und kontinuierlich fortzuschreiben ist. Brackenheim braucht ein Ökologiekonzept für alle öffentlichen Gebäude und die Umsetzung umweltfreundlicher Verhaltensweisen. Die Stadtverwaltung muss Vorreiter; Informations- und Nahtstelle zugleich sein und deutlich machen, dass unsere Natur nur durch den konsequenten und innovativen Umweltschutz geschützt und so für die nachfolgenden Generationen erhalten werden kann.

Im Einzelnen fordert die Liste21:

  • Erstellung eines ökologischen Leitbildes unter stärkerer Einbindung der Bürger mit Formulierung eindeutiger Zielvorgaben und deren ständige Überwachung und Optimierung
  • regelmäßige Überprüfung des Stadtentwicklungsplans im Hinblick auf das ökologische Leitbild
  • Energiekonzepte für bestehende und neue öffentliche Gebäude und konsequente Umsetzung von Energiesparmaßnahmen, Einsatz umweltfreundlicher Techniken (Brauchwassernutzung, Solarenergienutzung, Regenwassersammlung, geringe Flächenversiegelung,  Erdwärme, Wärmepumpe)
  • verstärkte Nutzung von regenerativen, umweltschonenden Energiequellen
  • Berücksichtigung der Faktoren Energiebedarf, Lebensdauer und Reparaturfähigkeit und Nachhaltigkeit bei der Beschaffung  ( z.Bsp. Elektrogeräten und Fahrzeugen )
  • Nachhaltigkeitsabschätzung aller geplanten Erschließungsmaßnahmen in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht
  • Zertifizierung der Verwaltung z.B. für den  European Energy Award, kurz EEA,  ein europäisches Gütezertifikat für die Nachhaltigkeit der Energie- und Klimaschutzpolitik von Kommunen.

 

Wir schützen unsere Umwelt nachhaltig,…
…indem wir unsere Ressourcen schonen!

Unserer Bürger brauchen Ideen und Anreize für Energie und Klima schonende Verhaltensweisen. Auch in der Stadtentwicklungsplanung für neue Baugebiete müssen endlich ökologische Gedanken verbindlich einfließen.

In diesem Zusammenhang hält die Liste21 folgende Maßnahmen für erforderlich:

  • Dauerhafte Installation eines Energie- und Gewerbebeauftragten bei der Stadt und einer zentralen Informationsstelle in Energie- und Umweltfragen (auch Bauberatung)
  • Leicht zugängliche Information der Bevölkerung unter brackenheim.de über umweltfreundliche Verhaltensweisen
  • Förderung des ökologischen Verständnisses in Kindergarten und Schule und deren Umsetzung in den Einrichtungen
  • Abfallvermeidung vor Recycling
  • Unterstützung von Initiativen zum Aufbau von Nahwärmenetzen in Neubau- und Industriegebieten, Initiierung einer ökologischen Modellsiedlung 
  • Aktivierung innerörtlicher Brachflächen, z.B. Baulückenprogramm (gleiche bzw. höhere Fördermaßnahmen wie bei Neubaugebieten, erhöhte Grundsteuer für Baulücken),   Innenentwicklung vor Außenentwicklung!
  • Nachhaltiger Umgang mit landwirtschaftlichen Ackerflächen
  • Flächenverbrauch und Versiegelung des Bodens verringern, bestehende Flächen wo möglich entsiegeln
  • Gewerbeansiedlungen umweltgerechter entwickeln. Förderung der Vernetzung von Unternehmen im Rahmen des Umweltschutzes.  

 

 

Wir schützen unsere Umwelt nachhaltig,…
…indem wir eine zukunftsfähige Infrastruktur aufbauen!

Brackenheim und alle Teilorte müssen in Zukunft attraktiv bleiben. Dazu gehört ein gut funktionierender
öffentlicher Personennahverkehr. Jugendliche, Familien und Senioren sind darauf angewiesen.
Auch die positive touristische Entwicklung ist vom ÖPNV abhängig.
Für Investoren ist die Infrastruktur in der Region entscheidungsrelevant. Mobilität ein wichtiger Standortvorteil. Die Schaffung von Anreizen zur Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs verspricht Entlastung auf den Straßen und bei der Parkplatzsituation. Voraussetzung für die Nutzung des ÖPNV ist aber ein breites und von den Anschlussmöglichkeiten her attraktives Angebot vor Ort.
Für Brackenheim fordert die Liste21 deshalb:

  • Stadtbahn ins Zabergäu & zur Erreichung dieses Ziel ein starkes interkommunales Engagement aller Entscheidungsträger!
  • Direkte Anbindung zum VVS-Bereich Stuttgart nach Kirchheim oder  Ausweitung des VVS- Bereichs in Richtung Lauffen
  • Busverbindung nach Schwaigern mit Anschluss an die Stadtbahn Heilbronn und Karlsruhe
  • Cityhopper/BürgerBusBrackenhem Kernstadt – Teilorte / Ruftaxi für schwächer nachgefragte Linien
  • Flächendeckendes, engmaschiges Bushaltestellennetz in Wohn- und Gewerbegebieten
  • Werksverkehr – Anpassung der Fahrzeiten an die Schichtzeiten der Unternehmen
  • Einsatz von Niederflurbussen zur Nutzung von Rollatoren, Fahrrädern und Kinderwägen
  • Initiierung und Förderung von Carsharing-Initiativen für den privaten und gewerblichen Nutzer
  • Ausbau der Elektromobilität durch Schaffung von E-Tankstellen
  • Entwicklung einer Brackenheimer Mobiliäts-App für private Anbieter von Mitfahrgelegenheiten
  • Ausbau des Radwegenetzes


An der Fortschreibung der Konzeption im oekologischen Bereich haben u.a. mitgewirkt:
Ute Frank - Alexandra Emmer - Gabriele Winkler - Peter Luboeinski - Jürgen Winkler - Hugo Kühnle -Peter Wölfle